Arnold Bode-Preis
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Arnold-Bode-Preis
Der Kasseler Arnold-Bode-Preis wird seit 1980 vergeben, zuerst jährlich, ab 1988 alle zwei Jahre, doch immer in einem documenta-Jahr. Obwohl nicht so gedacht, ist der Arnold-Bode-Preis indirekt ein documenta-Preis. Das äußert sich dadurch, dass die meisten Preisträger documenta-Künstler sind und dass seit 1982 der Preis im documenta-Jahr im Rahmen der Ausstellung vergeben wird. Die Geschichte des Preises ist in dem Band Arnold-Bode-Preis 1980/2000 (Jonas Verlag, Marburg, 2000) dokumentiert.
Der Preis versteht sich in mehrfacher Hinsicht als Künstlerpreis. Er wird an Künstlerinnen und Künstler vergeben und wurde durch Künstler ermöglicht. Außerdem hatte ein Künstler die Idee zu dem Preis geboren: Arnold Bode. Aus Anlass seines 75. Geburtstages hatte Bode (auf Initiative des Kasseler Kunstvereins) von über 100 Künstlern Werke geschenkt bekommen. Diese Geschenke sowie 111 Arbeiten Bodes wurden zum Vermögen der 1978 gegründeten Arnold-Bode-Stiftung der Stadt Kassel vereinigt. Ziel der Stiftung war es unter anderem, den Arnold-Bode-Preis zu vergeben, der zuerst mit 10.000 DM, dann ab 1988 mit 15.000 DM und jetzt mit 10.000 Euro dotiert war bzw. ist. Die an Bode geschenkten Werke stehen der Artothek zur Verfügung und können ausgeliehen werden.
Die Preisträger sind:
2009 Urs Lüthi
2007 Romuald Hazoumé
2006 Hans Schabus
2004 Maurizio Cattelan
2002 Maria Eichhorn
2001 Stan Douglas
1999 Penny Yassour
1997 Richard Hamilton
1996 Tony Oursler
1994 Olaf Metzel
1992 Reiner Ruthenbeck
1990 Thomas Schütte
1988 Edward Kienholz
1987 Wolfgang Laib
1986 Rebecca Horn
1985 Ulrich Rückriem
1984 Walter Pichler
1983 Gerhard Merz
1982 Gerhard Richter
1981 Mario Merz
1980 Hannsjörg Voth

