Espenau
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| Espenau
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| Evangelische Kirche in Mönchehof
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| Basisdaten
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| Bundesland: | Hessen |
| Regierungsbezirk: | Kassel |
| Landkreis: | Kassel |
| Höhe: | 266 |
| Fläche: | 13,59 qkm |
| Einwohner: | ca. 4.900 |
| Postleitzahl: | 34314 |
| Vorwahl: | 05673 |
| Kfz-Kennzeichen: | KS |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Im Ort 1 34314 Espenau |
| Website: | www.espenau.de |
| Bürgermeister: | Michael Wielert (SPD) |
Espenau ist eine Gemeinde mit knapp 5000 Einwohnern im Landkreis Kassel in Nordhessen.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie
Der Name Espenau verweist auf die Lage der Ortsteile im Espetal. In der Nähe des Gemeindegebiets entspringen die Flüsschen Espe und Esse.
Westlich von Espenau liegt der Staufenberg, ein Berg mit 361 m Höhe über NN und die höchste Erhebung des auch "Der Brand" genannten Waldgebietes zwischen den Gemeinden Espenau, Vellmar, Ahnatal und Calden.
Geschichte
Espenau entstand zum 1.12.1970 im wesentlichen aus den ehemaligen Gemeinden Hohenkirchen und Mönchehof, die beide auf eine lange Geschichte zurück blicken.
Mönchehof
Bereits 1120 wird im Güterverzeichnis der Benediktinerabtei Helmarshausen der Name Hathabratessum für das heutige Mönchehof erwähnt.
In der einst bewaldeten und sumpfigen Gegend fiel die kleine Siedlung infolge von Raubritterfehden um 1200 "wüst".
Anfang des 13. Jahrhunderts legte das Zisterzienserkloster Hardehausen an gleicher Stelle wieder einen Klosterhof an, der durch Zukäufe und Schenkungen adliger Familien ständig vergrößert werden konnte. 1354 taucht erstmalig der Name Münchhof auf.
Um den Klosterhof war zwischenzeitlich wieder ein kleines Dorf entstanden. Während der Reformation wurde auch das Klostergut in Mönchehof aufgelöst, gelangte so in landgräflichen Besitz und wurde an verschiedene Pächter gegen Geldzins verpachtet.
Nachdem das 90 Hektar große Gut 1620 an den Kammermeister von Cornberg verkauft wurde, wechselten die Besitzer häufig, bis es 1776 vom hessischen Landgrafen Friedrich II. erworben wurde, der es in eine Staatsdomäne umwandelte. Als Kern des alten Gutshofes ist das heute älteste Haus in Espenau anzusehen, das einst als Herrenhaus des Klosterhofes diente.
Von entscheidender Bedeutung für die Entwicklung des Ortes war der Bahnanschluß. Im Jahre 1848 fuhr erstmals ein Zug der Friedrich-Wilhelms-Nordbahn von Kassel nach Grebenstein.
Hohenkirchen
Die evangelische Kirche von Hohenkirchen ist offenbar an der Stelle einer Kapelle aus der Mitte des 12. Jahrhunderts auf dem Kirchberg erbaut worden.
Hohenkirchen galt seit jeher als Bauernort, seit dem 15. Jahrhundert wurde bei dem Ort auch Eisenerz abgebaut.
Die Erze für die ehemalige landgräfliche Eisenhütte in Veckerhagen kamen vorzugsweise aus den Hohenkirchener Erzgruben. Erst im Jahre 1903 wurde der Betrieb in Veckerhagen eingestellt.
Heimatmuseum
Im Heimatmuseum von Espenau (Am Kirchberg 4) wird das Leben im 18., 19. und 20. Jahrhundert anschaulich dargestellt, u. a. anhand von Haushaltsgeräten, Werkzeugen alter Handwerksberufe oder Geräten aus der Landwirtschaft.
Politik
Bürgermeister
Bürgermeister von Espenau ist Michael Wielert.
Gemeindevertretung
| Ergebnis der Kommunalwahl 26. März 2006 | % | Sitze | |
| SPD | Sozialdemokratische Partei Deutschlands | 40,5 | 9 |
| CDU | Christlich Demokratische Union Deutschlands | 28,2 | 6 |
| FWG | Wählergemeinschaft Espenau | 20,0 | 5 |
| GLE | Grüne Liste Espenau | 11,4 | 3 |
Ortsteile
siehe auch
- Espe
- Esse
- Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck
- Katholische Kirchengemeinden in Nordhessen
- Staufenberg
Vereine
Wandertipps
Weblinks
- Espenau
- Espenauer Kulturtage
- SPD in Espenau
- SPD im Landkreis Kassel
- CDU Espenau
- CDU im Landkreis Kassel
- FDP im Landkreis Kassel
- Unabhängige Wählergemeinschaften
- www.waldhotel-schaeferberg.de
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