Göttingen
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| Göttingen
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| Göttingen aus der Luft (Blick Richtung Nord-West) | |
| Bundesland: | Niedersachsen |
| Landkreis: | Göttingen |
| Höhe: | 150 m über NN. |
| Einwohner: | 121.364 (31. Dezember 2011) |
| Postleitzahl: | 37001 - 37085 |
| Telefonvorwahl: | 0551 |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Hiroshimaplatz 1 - 4 |
| Website: | www.goettingen.de |
Göttingen ist eine Universitätsstadt in Südniedersachsen mit etwa 130.000 Einwohnern.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie
Lage
Die Stadt liegt an der Leine nahe dem Göttinger Wald zwischen dem Solling im Nordwesten und dem Kaufunger Wald im Südwesten an der Grenze der „Leine-Ilme-Senke“ zum Göttinger Wald. Nördlich schließt sich der Nörtener Wald an.
Das Stadtgebiet wird in Süd-Nord-Richtung von der Leine durchflossen, der nördliche Stadtteil Göttingen-Weende von der Weende, mehrere nordöstliche Stadtgebiete von der Lutter und mehrere westliche Stadtbereiche von der Grone. Am südlichen Stadtrand von Göttingen liegt der vom Wasser der Leine gespeiste Göttinger Kiessee.
Das Stadtgebiet westlich des Göttinger Walds liegt zwischen Solling, Harz, Kaufunger Wald, Dransfelder Stadtwald und Bramwald. Das zu Göttingen gehörende Gebiet liegt westlich des Kleperbergs (332 m) und des Hainbergs (315 m). Höchste Erhebung im Bereich von Göttingen ist die Mackenröder Spitze an der Ostgrenze des Göttinger Walds. Weitere Erhebungen sind der Hagenberg (auch Kleiner Hagen mit 174 m), der Egelsbergs, der Knutberg (363 m) und der Kuhberg (288 m).
Stadtteile von Göttingen
Geschichte
Aus der Stadtgeschichte
Göttingen ist eine Stadt mit über 1056-jähriger Geschichte.
Vermutlich erhielt die Stadt zwischen 1150 und 1200 unter Heinrich dem Löwen Stadtrechte. Und in den Jahren wischen 1351 und 1572 war Göttingen Mitglied in der Hanse.
Am Rathausmarkt, in der Innenstadt von Göttingen steht die St. Johannis-Kirche, ein Wahrzeichen der Stadt. Die Rats- und Marktkirche der Stadt mit ihren weithin sichtbaren Türmen entstand als dreischiffige gotische Hallenkirche im 14. Jahrhundert und ist heute das Gotteshaus der ev.-luth. Kirchengemeinde. Älteren Datums ist das Nordportal der Kirche, das bereits um 1235 entstand.
Zu den Innenstadtkirchen in Göttingen gehört neben der St. Johannis-Kirche auch die Jacobikirche. Das heute evangelisch-lutherische Gotteshaus in der Göttinger Altstadt entstand in den Jahren 1361 bis 1433 als dreischiffige gotische Hallenkirche mit einem 71 m hohen Kirchturm. Ein Zeugnis des damals aufstrebenden Bürgertums ist besonders der reich ausgestatteten Flügelaltar der Kirche.
Mit dem Bau der St. Marien-Kirche in der Göttinger Neustadt wurde im Jahre 1290 begonnen. Seit 1319 wurde der Kirchturm als Stadttor zur Neustadt genutzt. Nachdem die Kirche 1318 dem Deutschen Orden übereignet wurde, entstand sie bis zum Beginn des 16. Jahrhunderts in ihrer heutigen Form als dreischiffige Kirche. Erhalten geblieben sind die Überreste des Marienaltars der Göttinger Künstler Bartold Kastrop und Heinrich Heisen aus dem Jahr 1524.
Das Alte Rathaus in Göttingen (Markt 9) entstand in seiner heutigen Form im 13. bis 16. Jahrhundert und diente auch als Gildehaus der Göttinger Kaufleute. Das Gebäude mit gotischer Laube zieren in der Rathaushalle Wandmalereien aus dem Ende des 19. Jahrhunderts. Heute wird das alte Rathaus von der Göttinger Tourist-Information genutzt und es finden hier Empfänge und Konzerte statt.
Kurfürst Georg August von Hannover gründete im Jahre 1737 die Göttinger Universität.
Mit dreizehn Fakultäten und grosser Forschungstradition zählt die Georg-August-Universität heute zu den international anerkannten Hochschulen. Bis heute ist die Stadt Göttingen besonders als Universitäts-Stadt bekannt.
Im Jahre 1856 wurde eine Eisenbahnlinie, die „Hannoversche Südbahn“ eröffnet, die von Hannover über Göttingen und Hann. Münden bis nach Kassel führte.
In Südniedersachsen verlief die „Hannöversche Südbahn" über Göttingen, Groß Ellershausen, Dransfeld, Oberscheden, Volkmarshausen und Hann. Münden.
Am 20. Juni 1937 folgte die Buslinienverbindung Kassel - Göttingen, die allerdings erst im Winterfahrplan ab dem 2. Oktober 1937 ihren Betrieb aufnahm. Täglich pendelten zwei Busse zwischen den Hauptbahnhöfen von Kassel und Göttingen. Die Fahrzeit betrug eine Stunde und war damit konkurrenzfähig gegenüber der Eisenbahnverbindung.
Für die Strecke Kassel - Göttingen benötigte ein Personenzug damals eine Stunde und 37 Minuten.
In die Stadt Göttingen wurde Herberhausen im Jahre 1963 eingemeindet, weiterhin im Jahre 1964 die heutigen Stadtteile Geismar, Grone, Nikolausberg und Weende sowie im Jahre 1973 Deppoldshausen, Elliehausen, Esebeck, Groß Ellershausen, Hetjershausen, Holtensen, Knutbühren und Roringen.
Universitätsstadt Göttingen
Göttingen ist eine Universitäts-Stadt, beheimatet aber auch drei Fachhochschulen.
Bereits im Jahre 1737 wurde die Universität gegründet.
Die Universität wurde benannt nach dem damaligen Landesherrn König Georg II. August von England und Kurfürst von Hannover. Die Georgia Augusta zählt heute zu den international anerkannten Universitäten mit 13 Fakultäten und zahlreichen Studienprogrammen.
weitere Informationen unter: Universität Göttingen
Göttingen heute
Göttingen hat seit 1965 mehr als 100.000 Einwohner und ist damit eine Großstadt. Nach Hannover, Braunschweig, Osnabrück und Oldenburg ist Göttingen die fünftgrößte Stadt und ein Oberzentrum in Niedersachsen.
Göttingen ist Kreisstadt und größte Stadt des Landkreises Göttingen.
aktuelle Ereignisse
Bei der Entschärfung eines 65 Jahre alten Blindgängers aus dem Zweiten Weltkrieg auf dem bereits evakuierten und weiträumig abgesperrten Göttinger Schützenplatz starben am 1. Juni 2010 drei Personen, zwei wurden schwer und vier leicht verletzt; alle waren mit den Vorarbeiten zur Bombenentschärfung beschäftigt. Die 500-Kilo-Bombe (10 Zentner) explodierte um 21:37 Uhr. HIER!
Feuerwehren Stadt Göttingen
Kirchen
Literatur
Medien
Museen
- Alter Botanischer Garten der Universität Göttingen
- Städtisches Museum Göttingen
- Völkerkundliche Sammlung der Universität Göttingen
Persönlichkeiten
Politik
Bürgermeister
Göttinger Oberbürgermeister ist Wolfgang Meyer (SPD).
Stadtrat
Mandatsverteilung im Rat der Stadt Göttingen:
(Stand: Kommunalwahl am 10. September 2006)
- SPD: 16 Sitze
- CDU: 13 Sitze
- Bündnis 90/ Die Grünen: 10 Sitze
- FDP: 4 Sitze
- Göttinger Linke: 3 Sitze
Sehenswürdigkeiten
Göttinger Innenstadt
Stadtrundgang
Sport
Sportstätten
Sportvereine
siehe auch
- Portal: Göttingen
- Badeparadies Eiswiese
- Bahnhof Göttingen
- Bismarckturm
- Buslinie Göttingen
- Deutsches Theater Göttingen
- Die Göttinger Sieben
- Carl Friedrich Gauß
- Das Gänseliesel
- Fürstentum Calenberg-Göttingen
- Fürstentum Göttingen
- Gartetalbahn
- Göttinger Oberbürgermeister
- Geschichte der Universität
- Hannoversche Südbahn
- Landkreis Göttingen
- Leine
- Luftbilder Göttingen
- Firma Lünemann
- Naturerlebnisbad Grone
- Pfalz Grona
- Planetenweg Göttingen
- Rat der Stadt
- Sternwarte Göttingen
- Universität Göttingen
- Universitätsklinikum Göttingen
- Weinhandlung Bremer
Universität Göttingen
Die Stadt Göttingen ist besonders als Universitäts-Stadt bekannt. Mit dreizehn Fakultäten und grosser Forschungstradition zählt die Georg-August-Universität zu den international anerkannten Hochschulen.
Kurfürst Georg August von Hannover gründete im Jahr 1737 die Göttinger Universität.
Vereine
Basketball
Weitere Sportvereine
Weitere Vereine
- Briefmarkensammler-Verein von 1901 Göttingen e.V.
- Windsurfing Klub Südniedersachsen in Göttingen-Herberhausen; Vorsitzender Reinhard Wedemeyer
Wandern und Radwandern
Mit dem Fahrrad von Göttingen Grone nach Göttingen Herberhausen.
Radwege
- Niedersachsen - Rundfahrt 2007 - Ziel Göttingen
Wandern
- Wandertouren verlaufen z. B. durch den Göttinger Wald und das Weißwassertal.
- Auf dem Europäischen Fernwanderweg E 6 führt die Strecke von Göttingen in südwestlicher Richtung über den Aussichtspunkt Hoher Hagen und weiter durch den Mündener Stadtforst bis nach Hann. Münden.
Weblinks
- Offizielle Homepage Göttingen
- Landkreis Göttingen
- Nachrichten aus Göttingen und dem Landkreis unter www.goettinger-tageblatt.de
- Nachrichten aus Göttingen und dem Landkreis unter www.hna.de
- www.uni-goettingen.de
- Wiki - Göttingen des Göttinger Tageblatts
- Sehenswürdigkeiten von Göttingen auf www.goettingen-tourismus.de
- www.gaenseliesel-maerchen.de © Alle Rechte beim Autor Hans - A. Piper, Theaterstraße 22, 37073 Göttingen
- Wandervorschläge auf www.goettingerland.de
- Wikipedia-Eintrag
- Zitate über Göttingen
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