Habichtswald (Gemeinde)
Aus Regiowiki
| Habichtswald
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| Kirche im Ortsteil Dörnberg
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| Basisdaten
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| Bundesland: | Hessen |
| Regierungsbezirk: | Kassel |
| Landkreis: | Kassel |
| Einwohner: | ca. 5.300 |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Breiter Weg 4 34317 Habichtswald |
| Website: | www.habichtswald.de |
siehe auch: Naturpark Habichtswald
Habichtswald ist eine Gemeinde im Landkreis Kassel in Nordhessen mit etwa 5.300 Einwohnern.
Die Gemeinde im Naturpark Habichtswald besteht aus den Ortsteilen Dörnberg (Sitz der Stadtverwaltung) und Ehlen.
Inhaltsverzeichnis |
Geschichte
Die beiden Ortsteile Dörnberg und Ehlen wurden bereits im Jahre 1074 in einer Schenkungsurkunde des Klosters Hasungen erwähnt.
Die Kirche in Dörnberg stammt vermutlich aus dem 12. Jahrhundert. Zunächst wurde der Wehrturm genannt, in dem sich eine Kapelle befand. Daran anschließend entstand im Laufe der Jahrhunderte die heutige Kirche mit sehenswerten Wandbildern im Chorraum aus dem frühen 16. Jahrhundert.
Der älteste noch erhaltene Kirchenbau im ehemaligen Landkreis Wolfhagen ist allerdings der Sandsteinbau aus dem 11. Jahrhundert am Kirchplatz im Ortsteil Ehlen, der später als Zehntscheune genutzt wurde.
Ehlen war schon im 11. Jahrhundert ein bedeutendes Kirchdorf und wurde auf einer Anhöhe zwischen den beiden Bächen Warme und Erle errichtet. Mittelpunkt der Dorfes ist bis heute die Kirche mit ihrem mächtigen Kirchturm aus dem 12. Jahrhundert.
Bis zur Auflösung des Klosters Hasungen im Zuge der Reformation war das Dorf eng mit dem Kloster verbunden. Im Hasunger Salbuch aus dem Jahre 1510 sind auch die Abgabepflichten der Ehlener Bewohner an das Kloster beschrieben, ebenso in welchen Flurbereichen die Ländereien der Dorfbewohner lagen.
Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Ehlener Kirche mehrfach, zuletzt im Jahre 1646, zerstört. Die durch den Krieg stark belastete Bevölkerung von Ehlen hat das Gotteshaus unter schwierigsten Bedingungen immer wieder aufgebaut.
Im Zuge der hessischen Gebietsreform schlossen sich zum 1. Januar 1972 die bis dahin eigenständigen Gemeinden Dörnberg und Ehlen zur neuen Gemeinde Habichtswald zusammen.
Gemeinde
Gemeindegebiet
Nördlich des Ortsteils Dörnberg liegt der gleichnamige Dörnberg (auch: Hoher Dörnberg) mit 579 m Höhe, südlich der Essigberg im Naturpark Habichtswald mit 595 m.
Östlich von Dörnberg liegen die Burgruine Igelsburg und zwei Seen: der Silbersee und das Höllchen.
Durch das Gemeindegebiet fliessen die Warme und der Laubach.
Gemeindevertretung
| Ergebnis der Kommunalwahl 26. März 2006 | % | Sitze | |
| CDU | Christlich Demokratische Union Deutschlands | 34,9 | 8 |
| SPD | Sozialdemokratische Partei Deutschlands | 65,1 | 15 |
Politische Parteien
Kultur
Auf der Waldwiese am Höllchen (einem Natursee nahe dem Ortsteil Dörnberg im Naturpark Habichtswald) findet alljährlich das „Fest der leisen Töne“ statt, mit einem abwechslungsreichem Programm von Liedermachern, Musikgruppen und Kleinkünstlern.
Sehenswürdigkeiten
- Die restaurierte Alte Dorfschmiede - "Schnegelsberg" im Ortsteil Ehlen (Kohlenstraße), veranschaulicht mit einer Schmiedewerkstatt im Zustand von 1940 die Arbeit eines Schmiedebetriebs in früheren Jahren.
- Gut Bodenhausen (Torbogenhaus aus dem Jahre 1649) mit schöner Parkanlage.
- Die „Steinscheune“, eine ehemalige Kapelle, das älteste Gebäude in Ehlen aus dem 11. Jahrhundert.
- Die Kirche in Dörnberg mit sehenswerten Wandmalereien und Abschluss-Steinen aus dem frühen 16. Jahrhundert.
- Die Ehlener Kirche mit ihrem mächtigen Kirchturm aus dem 12. Jahrhundert.
siehe auch
- Dörnberg – evangelische Kirche
- Ehlener Kirchturm
- Evangelischer Kirchenkreis Wolfhagen
- Essigberg
- Gut Bodenhausen
- Hoher Dörnberg
- Höllchen
- Burgruine Igelsburg
- Künstlernekropole
- Naturpark Habichtswald
- Silbersee
- Tilemann von Elhen
Vereine
Freiwillige Feuerwehr Habichtswald-Ehlen e.V.
Die Freiwilligen Feuerwehr Habichtswald-Ehlen übt als öffentliche Einrichtung der Gemeinde die Aufgaben des Brandschutzes und der Technischen Hilfeleistung aus.
(Kontakt: Freiwillige Feuerwehr Habichtswald – Ehlen, Oderweg 1, 34317 Habichtswald)
weitere Vereine
- Geschichts- und Heimatverein
- FSV Dörnberg
- TSV Dörnberg
Wandern
Von Dörnberg bis nach Harleshausen
Ein Wandervorschlag des Rhönklubs Kassel
Die Wanderung beginnt in Habichtswald-Dörnberg. Von der Bushaltestelle wenden wir uns zur Kirche hin. Wir laufen in die Zierenberger Straße und gehen in der Abbiegung geradeaus, um dem ersten Weg rechts Richtung Kressenbom vor dem Wald zu folgen. In der Feldmarkung vor dem Katzenstein führt uns der Weg aufwärts und vereinigt sich mit dem Weg Nr. II, auf dem wir bis zur Wegkreuzung bleiben. Hier gehen wir rechts auf dem Märchenlandweg und F-Weg unterhalb des Hohlesteins entlang, eines alten Ringwalles.
Teilweise am Waldrand Richtung Osten kommen wir bald an die Schleife der B 251, die wir mit Vorsicht queren. Am Gasthaus Ahnetal halten wir uns links der Straße und gehen nach der Kurve auf dem F-Weg, der alten Wolfhager Straße, eine längere Strecke durch den Wald bis zum Mosthof. Hier biegt links ein Zuweg zum Blindenpfad ab, den wir abwärtsgehend benutzen. Wir queren die Rasenallee und kommen in das Quellgebiet des Geilebaches. Unser Weg führt jetzt durch die Hilgenbergstraße bis Falkenstraße. Hier rechts zur Eschebergstraße bis zur Wolfhager Straße. Dort beenden wir unsere Wanderung, können aber noch bei Papen Änne einkehren. Von Harleshausen kommen wir mit dem Buslinien 10 und 24 in die Stadt zurück.
Rhönklub: Andreas Koch, Telefon/Fax 05 61-87 11 80. Wanderungen jeden Dienstag und alle 14 Tage sonntags.
Weblinks
- Habichtswald
- Wikipedia-Artikel zum Naturpark Habichtswald
- CDU Habichtswald
- FDP im Landkreis Kassel
- SPD Habichtswald
- Geschichtsverein Habichtswald
- Fotos: Habichtswald vom Hobbyfotograf
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