Hoher Meißner
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Der Hohe Meißner ist ein Bergmassiv im Werra-Meißner-Kreis in Nordhessen - genannt der "König der nordhessischen Berge" - und bis zu 753 m hoch.
Er liegt zwischen Bad Sooden-Allendorf im Nordosten, Eschwege im Osten, Waldkappel im Süden, Hessisch-Lichtenau im Westen und Großalmerode im Nordwesten.
Zusammen mit großen Teilen des Kaufunger Waldes und des Söhrewaldes bildet er den Naturpark Meißner-Kaufunger Wald.
Aktuelle Ansichten gibt es über eine Webcam
Inhaltsverzeichnis |
Historischer Bergbau
Das Gebiet am Hohen Meißner war in früheren Jahrhunderten bekannt für die Gewinnung des „Weißen Goldes", der Salzgewinnung in Bad Sooden-Allendorf im Werratal.
Nach der Entdeckung der „Schwarzen Kohle“ wurde am Meißner unter schwierigen Arbeitsbedingungen Kohle im Braunkohlebergbau abgebaut. Dabei kann die Region auf eine fast 400-jährige Bergbaugeschichte zurückblicken, die im Jahre 1578 im "Schwalbenthal" begann, das schon ab dem Jahr 1628 mit der Auffahrung des "Schwalbenthaler Stollens" zum Schwalbenthaler Revier ausgebaut wurde.
Auch nach dem Zweiten Weltkrieg wurde noch Braunkohle abgebaut, jetzt im Braunkohlen-Tagebau, bis die Förderung im Jahre 1974 letzlich aus wirtschaftlichen Gründen eingestellt wurde. Pläne, den Kohleabbau wieder aufzunehmen, konnten anschließend nicht mehr realisiert werden.
Der ehemalige Braunkohlentagebau ist heute zwar nicht begehbar, von einem Aussichtspunkt ist aber der Blick in den riesigen Tagebau möglich.
Meißner-Galerie
Naturpark
Sehenswürdigkeiten
- Kalbe - Felsklippe am Osthang des Bergmassiv, schöner Ausblick
- ehem. Braunkohlentagebau - nicht begehbar, aber schöner Aussichtspunkt mit Blick in den riesigen Tagebau vorhanden.
- Frau Holle Teich - kleiner idylischer Teich am Osthang des Gebirges. Hier steht übrigens Frau Holle als ca. 3 m hohe Holzskulptur. Zugang: Das Gewässer liegt direkt an der Landstraße. Ein KFZ-Parkplatz ist vorhanden.
- Im Winter: Bei entsprechender Schneelage werden Loipen gespurt. Abfahrer kommen am Skilift auf ihre Kosten. Ferner gibt es einen Rodelhang.
siehe auch
- Aussichtspunkt Schwalbenthal
- Barfuß-Pfad Hoher Meißner
- Frau Holle (Grimms Märchen)
- Frau Holle - Teich
- Hollsteine
- Jugenddorf Hoher Meißner
- Kalbe
- Kammerbacher Höhle
- Kitzkammer
- Meißner (Gemeinde)
- Naturdenkmal Große Steine
- Naturpark Hoher Meißner-Kaufunger Wald
- Naturpark Münden
- Schwalbental
- Wildpark Meißner-Germerode
Wandern und Skifahren
Wandertipps
Frau-Holle-Pfad
- Frau-Holle-Pfad – X 4
Grimmsteig
Premiumwanderweg
Rundwanderweg auf dem Meißner
Ausgangspunkt ist der Parkplatz Viehhaus, der erste aus Richtung Velmeden.
Der Wanderweg führt ungezeichnet bergauf vom Parkplatz weg zum Basaltbruch und biegt, weiter bergauf, nach rechts ab. Er führt über die Kasseler Kuppe (die Wanderhütte liegt etwas versteckt in dem Wegdreieck) und folgt dem Weg 23 - später kommt der X 4 dazu - in Richtung Kalbe bis zum Aussichtspunkt an der Kalbe. Auf gleichem Weg zurück führt der Weg am Abzweig zum X 4 hinunter zum Frau-Holle-Teich, von dort über den Wanderweg X 4 in Richtung Schwalbental und Richtung Hoher Meißner, wo sich ein weiterer Aussichtsplatz findet. Auf der Höhe biegt der Wanderweg nach links ab und führt zu den Sendemasten auf dem Hohen Meißner.
Der Weg führt weiter zum Berggasthof Meißner und über den Wanderweg X 4 zum Meißnerhaus, einem Naturfreundehaus.
- weitere Information: Hessisch-Waldeckischer Gebirgsverein Kassel: Wilhelmsstr. 19, Telefon 05 61-5 29 70 60. Öffnungszeiten: mittwochs 10:00 bis 14:00 Uhr, donnerstags 14:00 bis 16:00 Uhr, freitags 13:00 bis 17:00 Uhr
Internetadresse des Vereins: http://www.wandern-kurhessen.de/kassel
Kinderskirennen am Hohen Meißner
Der Skiclub Helsa veranstaltet Kinderskirennen unter Flutlicht am Kleinen Lift des Hohen Meißners.