Immenhausen

Aus Regiowiki

Wechseln zu: Navigation, Suche
Immenhausen
Das historische Rathaus
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Kassel
Landkreis: Kassel
Höhe: 339 m über NN
Fläche: 28,53 qkm
Einwohner: ca. 7.300
Postleitzahl: 34376
Vorwahl: 05673
Kfz-Kennzeichen: KS
Adresse der
Stadtverwaltung:
Marktplatz 1
34376 Immenhausen
Website: Immenhausen
Bürgermeister: Herbert Rössel
(SPD)

Immenhausen ist eine Stadt im Landkreis Kassel in Nordhessen mit etwa 7.300 Einwohnern.

Inhaltsverzeichnis

Die Stadtteile

Geografie

Immenhausen liegt nördlich von Kassel am südwestlichen Rand des Reinhardswalds.

Durch Immenhausen fließt die Holzkape, die in der benachbarten Stadt Grebenstein in die Esse mündet.

Geschichte

Aus der Stadtgeschichte

Der Ort lag im Mittelalter an der "Königsstraße", einer alten Handelsstrasse, die von der Fulda im Süden, über Immenhausen, Hombressen und Gottsbüren zur Weser führte.

Erstmals urkundlich erwähnt wird die Stadt im 13. Jahrhundert als Emmenhusin.

Schon zuvor ist der Sitz der "Edelherren von Immenhausen" unter der Herrschaft des Erzbistums Mainz belegt. Obwohl der Besitzanspruch durch das Erzbistum Mainz bestritten wurde, baute Landgraf Heinrich I. von Hessen den Stützpunkt im 13. Jahrhundert zu einer wehrhaften Stadt aus mit Stadtmauer und Wehrtürmen (wie dem Eulenturm und dem Hufeisenturm). Ausschlaggebend dafür waren strategische Gründe gegenüber dem mainzischen Riegel, den Calden, die Burg Haldessen und Hofgeismar bildeten, sowie die Geltendmachung von Territorialansprüchen in dem Bereich westlich des Reinhardswaldes. Urkundlich wird eine größere Zahl von adeligen Burgmannen genannt, die den Landgrafen bei der Sicherung der Stadt am Rande des Reinhardswalds unterstützten, darunter Hanns von Stockhausen oder Heinrich von Uffeln.

Evangelische Stadtkirche
Blick zum Eulenturm

Aus dieser Zeit stammt auch die ehemalige Pascheburg, die Ende des 13. Jahrhunderts im Auftrag des Landgrafs errichtet wurde. Die Fundamente der Burg, die kriegsbedingt bereits im Jahre 1385 niederbrannte, wurden inzwischen freigelegt. Im Juli 1385 wurde die landgräfliche Stadt Opfer kriegerischer Auseinandersetzungen und - anders als die deutlich stärker befestigte Nachbarstadt Grebenstein – fast gänzlich zerstört. In der Folge wurden Grebenstein und Immenhausen an den Erzbischof von Mainz verpfändet und erst 1399 an den Landgrafen von Hessen zurückgegeben.

1409 wird mit der Wiedererrichtung der St. Georgs-Kirche begonnen, die als spätgotische, dreischiffige Hallenkirche - ähnlich wie im benachbarten Grebenstein - in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts entsteht und deren Kirchenschiff und Chor Mitte des 15. Jahrhunderts mit Wandmalereien aus der Leidensgeschichte Christi kunstvoll ausgemalt wird.

Im Jahre 1462 entstand eine landgräfliche Beginen-Einrichtung für unverheiratete adlige Damen. Im Kloster Mergenhof (mit eigener Kapelle und eigenem Friedhof) galt für die Schwestern vom "Mergenhof" (Marienhof) die Augustiner-Regel, auch wenn es sich bei der Einrichtung um kein Kloster gehandelt hat, in dem ein Gelübde abgelegt werden musste. Als erster Seelsorger wird Pater Bertold Olshusen genannt. Im Jahre 1489 wurde das Kloster, das er über die Reformation hinaus bestand, dem Kloster Merxhausen unterstellt. Im Jahre 1537 zogen die letzten Schwestern nach Merxhausen und der Besitz wurde säkularisiert.

Ein Schüler Luthers, Bartholomäus Riseberg (auch: Rieseberg) aus der Altmark (1492 bis 1566), war zur Zeit der Reformation einer der ersten evangelischen Prediger im Norden Hessens und in der Stadtkirche von Immenhausen, was ihm eine mehrwöchige Kerkerhaft im "Jungfernturm" von Grebenstein einbrachte, aus der er entfliehen konnte. An ihn erinnert seit 2003 ein Denkmal an der Stadtkirche, das von dem Künstler Roman Krasnitzki geschaffen wurde.

Unter Landgraf Philipp I. dem Großmütigen wurde die Landgrafschaft Hessen in Folge der Homberger Synode protestantisch. Hessen gehörte neben Sachsen und Württemberg zu den mächtigen Vorkämpfern der Reformation im Deutschen Reich. In Immenhausen wurde aus der Kirche St. Georg das Gotteshaus der nunmehr protestantischen Gemeinde.

Unter dem Dreißigjährigen Krieg hat Immenhausen stark gelitten. Wiederholt wurde die eroberte Stadt geplündert und immer wieder zwischen den Jahren 1631 und 1647 fast vollständig niedergebrannt. Nach dem Ende des Kriegs lebten hier nicht einmal mehr 500 verarmte Bewohner.

In der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts wurde das Fachwerk-Rathaus der Stadt als Neubau wieder errichtet. Von außen führt bis heute eine zweiläufige Freitreppe zur Rundbogentür des Haupteingangs.

In den Jahren 1686 und 1687 zogen vorübergehend französische Glaubensflüchtlinge in die Stadt ein, bevor sie im benachbarten Mariendorf einen dauerhaften Wohnsitz fanden. Zu dieser Zeit begann das Siedlungsprogramm des Landgrafen Carl von Hessen-Kassel für die aus Frankreich ausgewiesenen Hugenotten in den nach dem Dreißigjährigen Krieg vielfach zerstörten und entvölkerten Landstrichen im Norden Hessens. Erste neue Dörfer entstanden seinerzeit in Carlsdorf (benannt nach Landgraf Carl) und Mariendorf (benannt nach seiner Ehefrau Maria Amelia).

Unter Kurfürst Wilhelm II. und dessen Sohn Friedrich Wilhelm I. wurde ab 1844 im Kurfürstentum Hessen mit dem Bau der Friedrich-Wilhelms–Nordbahn von Karlshafen über Kassel bis nach Bebra begonnen. Die Friedrich-Wilhelms-Nordbahn war die erste kurhessische Eisenbahnstrecke. Der erste eröffnete Abschnitt war die Strecke von Grebenstein nach Hümme im Jahre 1848. Erst 1884 erhielt auch die Ackerbürgerstadt Immenhausen eine Haltestelle. 1898 entstand auf der gegenüberliegenden Seite eine Glashütte, deren Produktion nach dem Zweiten Weltkrieg von Richard Süßmuth wieder aufgenommen wurde.

Aktivitäten einer erstarkenden Arbeiterbewegung fanden Niederschlag in der Gründung des "Arbeiter-Turn- und Sportvereins Jahn 1906", des "Arbeiter-Radfahr-Vereins Flottweg", des Musikvereins "Glashütte 1908" und eines Arbeiter-Sängervereins.


Das Meyersche Konversationslexikon (F. A. Brockhaus in Leipzig, Berlin und Wien, 14. Auflage, 1894-1896) beschreibt die Stadt Immenhausen als „Stadt im Kreis Hofgeismar des preuh. Reg.-Bez. Cassel, 11 km im SO. von Hofgeismar, in 244 m Höhe, am westl. Saume des Reinhardswaldes, an der Linie Scherfede-Cassel der Preuß. Staatsbahnen, hat (1890) 1361 meist evang. E., Postagentur, Telegraph, Fernsprechverbindung, eine alte Stadtmauer, schöne got. Kirche (1440); in der Nähe Eisenerzgruben... ."


In der Weimarer Republik entwickelte sich die SPD zur stärksten kommunalpolitischen Kraft und stellte seit Dezember 1929 mit Gustav Tiggemann den Stadtverordnetetvorsteher und ab 1930 mit Gustav Seitz den Bürgermeister.

Riseberg-Denkmal vor dem Turm der Stadtkirche

Bei den ersten Gemeindewahlen nach dem Zweiten Weltkrieg am 27. Januar 1946 errang die SPD in Immenhausen 66,4% der abgegebenen Stimmen und zwei Sozialdemokraten, Wilhelm Erkelenz und Gustav Tiggemann wurden Stadtverordnetenvorsteher und Bürgermeister.

Der Anteil der katholischen Bevölkerung in dem bis dahin stark protestantisch geprägten Norden von Hessen stieg nach dem Zweiten Weltkrieg stark an, im ehemaligen Kreis Hofgeismar auf mehr als 22.000 Personen. In Immenhausen wurden bereits 1948 mehr als 840 Heimatvertriebene und Evakuierte gezählt.

Heimatvertriebene – zum Beispiel aus Schlesien oder dem sog. Sudetenland – mit zumeist katholischer Konfession kamen im Kreisgebiet an und fanden hier auf Dauer eine neue Heimat. In den 1950-er Jahren entstanden zahlreiche neue katholische Gotteshäuser im ehemaligen Kreisgebiet, darunter auch die Kirche St. Clemens Maria in Immenhausen im Jahre 1952.

Immenhausen gehörte nach dem Zweiten Weltkrieg zunächst zu den Städten und Gemeinden im ehemaligen Kreis Hofgeismar, später im Zuge der hessischen Gebietsreform zum Landkreis Kassel. Durch die hessische Gebietsreform kam es am 01. Oktober 1970 auch zum Zusammenschluss von Immenhausen mit den umliegenden Dörfern Holzhausen und Mariendorf.

Lilli Jahn und Klara Haase

Lilli Jahn, Tochter einer jüdischen Kaufmannsfamilie studierte Medizin und heiratete 1926 den jungen Arzt Ernst Jahn, mit dem sie in Immenhausen eine gemeinsame Hausarztpraxis eröffnet. Das Ehepaar hatte fünf Kinder, darunter der spätere Bundesjustizminister Gerhard Jahn.

Mit den Folgen von Hitlers "Machtergreifung" wurden die Jahns erstmals Ende März 1933 konfrontiert. SA-Leute verhafteten in Immenhausen Sozialdemokraten und Kommunisten und die übel zugerichteten Leute wurden am nächsten Tag in der Praxis von Ernst Jahn medizinisch versorgt. Aber auch der eben noch geachteten Arztfamilie ging man zunehmend aus dem Wege. Im Juli 1943 wurde Lilli Jahn auf Betreiben des stellvertretenden Ortsgruppenleiters der NSDAP und Bürgermeisters aus Immenhausen vertrieben und 1944 über Dresden nach Ausschwitz deportiert. Im September 1944 erhielten die Kinder in Immenhausen die Nachricht vom Tod ihrer Mutter.

An das Schicksal der im Zweiten Weltkrieg verfolgten Ärztin Lilli Jahn erinnert das von Martin Doerry editierte und kommentierte Buch „Das Leben der Lilli Jahn 1900-1944“ mit zahlreichen Briefen der Verfolgten.

Zum Gedenken an Lilli Jahn pflanzte ihr Sohn Gerhard Jahn 1962 zwei Bäume zu Ehren seiner Mutter in Yad Vashem in Jerusalem. Ihre Großcousine und enge Freundin Lotte Paepcke überlebte die Nazizeit, wurde Schriftstellerin und erinnerte an sie im Jahre 1952 in ihrer Autobiografie „Unter einem fremden Stern“.

In der Gedenkstätte Breitenau erinnert seit 1992 eine Vitrine mit Briefen und weiteren Erinnerungsstücken an Lilli Jahn.

In Immenhausen wurden 1995 eine Straße und 1999 die örtliche Grundschule nach ihr benannt.

Seit Mai 2007 erinnert eine Gedenktafel in der Stadt auch an Klara Haase aus Immenhausen (damals Glashütte 8), die 1941 auf Grund einer Denunziation verhaftet und in das Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück deportiert wurde, wo sie am 23. März 1943 ermordet wurde. Die Gedenktafel befindet sich am Geburtshaus von Klara Haase, heute Poststraße 24. Gleichzeitig wurde die Gedenktafel für die Ärztin Dr. Lilli Jahn in der Lindenstraße 11 erneuert.

Im Stadtmuseum Hofgeismar wird an 453 jüdische Opfer der Nazi-Zeit erinnert, die aus den Städten und Gemeinden der früheren Landkreise Hofgeismar, Kassel und Wolfhagen stammen.

Glashütte Süßmuth

Firmengründer Richard Süßmuth aus dem niederschlesischen Penzig (bei Görlitz) war bereits vor dem Zweiten Weltkrieg international als Glaskünstler bekannt. Nach dem Krieg kam er als Vertriebener nach Immenhausen im ehemaligen Kreis Hofgeismar und baute dort die gleichnamige Glashütte auf.

Vor seinem Tod im Jahre 1974 wandelte Süßmuth die Glashütte in eine Mitarbeitergesellschaft um. Ab dem Jahre 1989 führten dann Hamburger Kaufleute die Glashütte Süßmuth KG bis zu deren Stilllegung im Jahre 1996.

Im umgebauten Generatorhaus wurde im Jahre 1987 durch die Stadt Immenhausen ein attraktives Glasmuseum geschaffen (Am Bahnhof 3, 34376 Immenhausen).

In der Kirche St. Clemens Maria Immenhausen erinnern die Glasfenster an der Westseite (sog. Engelfenster) an die ehemalige Immenhäuser Glashütte. Auch ein Glasfenster in einem Seitenschiff der evangelischen Stadtkirche wurde 1956 von Richard Süßmuth neu gestaltet.

Literatur

  • Friedrich-Karl Baas, Fakten zur Geschichte der Stadt Immenhausen, 1966
  • Kreis Hofgeismar, Handbuch des Heimatbundes für Kurhessen, Waldeck und Oberhessen III, Marburg/ Lahn 1966, S. 150 ff.

Immenhäuser Glaspreis

Unter dem Thema "GLAS 2009" steht der Wettbewerb zum "4. Immenhäuser Glaspreis" im Jahre 2009.

Dieser Wettbewerb zur zeitgenössischen Glaskunst in Deutschland ist verbunden mit einer Sonderausstellung im Glasmuseum Immenhausen vom 9. Mai bis 12. September 2009.

Politik

Bürgermeister

Zum Nachfolger des Bürgermeisters Andreas Güttler (SPD) wurde bei der Bürgemeisterwahl am 27. September 2009 der Sozialdemokrat Herbert Rössel gewählt. Auf ihn entfielen 59,4 Prozent der Stimmen, auf seinen Gegenkandidaten Ralf Kanngießer (CDU) 40,6 Prozent.

Gemeindeparlament

Zusammensetzung Stadtverordnetenversammlung
Ergebnis der Kommunalwahl 2006
% Sitze
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 23,3 7
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 73,7 23
FDP Freie Demokratische Partei 3,0 1


Parteien

Sehenswürdigkeiten

Brunnen vor dem Rathaus in Immenhausen

Rundweg in Immenhausen

Die Stadt Immenhausen hat einen Rundweg mit 17 Stationen entlang der alten Stadtmauer eingerichtet, der unter anderem zur romanischen Stadtkirche St. Georg führt. Erst 1964 wurden hier die Fresken freigelegt, die nicht allein den Besuch erbitten.

Unmittelbar daneben liegt das Fachwerk-Rathaus der Stadt und der alte Stadtkern im Mauerring kann erkundet werden. Wussten Sie schon, dass vor der Reformation in Immenhausen ein Augustinerinnenkloster bestand?

Die Obere und Untere Bahnhofstraße führen zum sehenswerten Glasmuseum, das seine Prägung von der Immenhäuser Hütte über Hermann Lamprecht und Richard Süßmuth erhalten hat. Eine Stunde Zeit sollte man mitbringen.

siehe auch: Stadtspaziergang zu historischen Bauwerken in Immenhausen

Sehenswertes in Immenhausen

in den Stadtteilen:

Stadtbefestigung durch Landgraf Heinrich I.

Löwe baute Stadtmauer

Tafeln erinnern an Gründer der Stadt Immenhausen, der vor 700 Jahren starb

Immenhausen. Ende dieses Jahres wird sich der Todestag des Stadtgründers von Immenhausen, Landgraf Heinrich I., zum 700. Mal jähren. Das war Anlass für die Kommission für Heimatgeschichte und Denkmalpflege, an ihn mit einer Informationstafel zu erinnern.

Ausgewählt wurde dafür das älteste noch vorhandene Bauwerk der Stadt, die Stadtmauer, die er damals im Zuge der Stadtgründung anlegen ließ. ...

1282 war Immenhausen Streitpunkt zwischen Erzbischof Werner von Mainz und dem Landgrafen. Immenhausen war damals bereits ein mit hessischen Burgmannen besetzter Stützpunkt.

Landgraf Heinrich I. hat Immenhausen, wie auch Grebenstein, planmäßig in relativ kurzer Zeit ausgebaut und mit einer rund drei Kilometer langen Mauer mit drei Toren und zwei Türmen befestigt. Ausschlaggebend dafür waren strategische Gründe und territorialpolitische Überlegungen gegenüber dem mainzischen Riegel CaldenBurg HaldessenHofgeismar. 1298 wurde Immenhausen erstmals urkundlich als "Stadt Ymmenhusen" erwähnt. ...

1385 brannte die Stadt komplett nieder, nur die Mauer überlebte. Die Stadtkirche wurde ab 1409 neu aufgebaut. (eg/tty)

aus HNA-online vom 22.01.2008

Eulenturm und Hufeisenturm

Der Eulenturm und der Hufeisenturm sind zwei erhaltene Wehrtürme der Stadtbefestigung aus dem 13. Jahrhundert.

siehe auch

Hugenottenkirche im Stadtteil Mariendorf

Vereine

Freiwillige Feuerwehr Immenhausen

Musikverein Immenhausen

Auf 100 Jahre Vereinsgeschichte blickte der Immenhäuser Musikverein beim Jubiläumskonzert in der Jahnturnhalle im April 2008 zurück.

TSV Immenhausen

Ende August 2009 wurden der 120. Geburtstag des mit 1800 Mitgliedern größten Sportvereins im Altkreis Hofgeismar und das 50-jährige Bestehen der Jahnturnhalle, bauliches Zeugnis eines beispielgebenden Gemeinschaftswerks gefeiert.

Wandern

1. Auf dem Märchenlandweg

Ein Wandervorschlag vom Rhönklub Kassel - Von Holzhausen nach Immenhausen

Wandertipp 2

Unsere Wanderung beginnt in Holzhausen - Mitte. Von der Bushaltestelle gehen wir wenige Schritte zur romanischen St.-Johannis-Kirche von 1150, die wir unbedingt besuchen sollten. Hier scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Weiter im Bogen auf der Gartenstraße 16 steht ein Fachwerkhaus mit der einmaligen Balkeninschrift „Durch den Schutz Gottes und der weisen Regierung haben der Ackermann Georg Schäfer und dessen Ehefrau Maria Chatarina geb. Roll Gott vertraut und dieses Haus gebaut. Den ersten Juli 1839.“

Unser Wegzeichen ist das M mit Kringel für Märchenlandweg. Die Kasseler Straße verlassen wir vor dem Sportplatz nach links, biegen sofort rechts in den Rehwinkel ein. Links der Thomas-Teich. Im Grund läuft der Krummbach. Weiter oben der Rehwinkelteich.

Im Wald gehen wir vorüber an der Freizeitanlage mit Wassertretstelle bis zu den alten Huteeichen. Dort halten wir uns links auf der Kuhtrift bis vor der Wald. Dann rechts leicht steigend zum Rothbalzerteich. Danach links abwärts vorüber am Pfadfinderheim, erster Weg rechts und wieder links den Fahrweg am Kesselhaken vor der Wochenendhaussiedlung gelangen wir zur Freizeitanlage „Großes Loh“. Von hier bleiben wir auf dem Lohweg, bis wir vor der Feuerwehr in Immenhausen ankommen.

2. Wandern am Rand des Reinhardswaldes

Der Ausflugstipp des Rhönklubs Kassel mit Start in Wilhelmshausen führt über Holzhausen bis nach Simmershausen.

Rhönklub: Andreas Koch, Telefon/Fax 05 61-87 11 80. Wanderungen jeden Dienstag und alle 14 Tage sonntags.

Weblinks



Städte und Gemeinden im Landkreis Kassel

Ahnatal | Bad Emstal | Bad Karlshafen | Baunatal | Breuna | Calden | Espenau | Fuldabrück | Fuldatal | Grebenstein | Habichtswald | Helsa | Hofgeismar | Immenhausen | Kaufungen | Liebenau | Lohfelden | Naumburg | Nieste | Niestetal | Oberweser | Reinhardshagen | Schauenburg | Söhrewald | Trendelburg | Vellmar | Wahlsburg | Wolfhagen | Zierenberg

Persönliche Werkzeuge