KSV Hessen Kassel

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Fans des KSV Hessen Kassel auf der Tribüne im Auestadion. (Foto: J. Herzog)

Der KSV Hessen Kassel ist ein Fußballverein aus Kassel in Nordhessen. Er spielt seit 2006 in der Fußball-Regionalliga.


Inhaltsverzeichnis

Geschäftsstelle

Logo des KSV Hessen Kassel

KSV Hessen Kassel e.V.

  • Frankfurter Straße 131
  • 34121 Kassel
  • Tel.: +49 (0)561 / 25474
  • Fax: +49 (0)561 / 28610871
  • geschaeftsstelle@ksv-hessen.de
Auestadion
(Foto: G.Pöpperl)

Öffnungszeiten

  • Montags geschlossen
  • Dienstags von 10:00 bis 13:00 Uhr und von 15:00 bis 18:00 Uhr
  • Mittwochs von 10:00 bis 13:00 Uhr und von 15:00 bis 18:00 Uhr
  • Donnerstags von 10:00 bis 13:00 Uhr und von 15:00 bis 18:00 Uhr
  • Freitags von 10:00 bis 14:00 Uhr
  • Offizielle Homepage www.ksv-hessen.de

Geschichte

siehe dazu auch:


Die Vorgängervereine des KSV Hessen Kassel

Am 3. Juli 1893 wurde der FC Union 93 Kassel gegründet. 1895 kam es dann durch den Zusammenschluss mit dem FC Hassia 93 Cassel zum Casseler FV 95. Dieser fusionierte 1919 mit dem VfK Kassel zum SV Kurhessen Kassel.

Am 17. November 1945 beteiligte sich der SV Kurhessen Kassel an der Gründung der Sportgruppe Süd als Zusammenschluss mit den Vereinen CT-Hessen Preußen, Wassersportverein Wilhelmshöhe, Wintersportverein Wilhelmshöhe und Tennisclub Wilhelmshöhe. Die Sportgruppe Süd nannte sich 1946 in Verein für Leibesübungen Kassel um.

Nach der Fusion zwischen VfL Hessen Kassel (nicht zu verwechseln mit dem VfL Kassel aus Kirchditmold) und dem Kasseler SV Kassel ( (nicht zu verwechseln mit dem Kasseler SV 1951 e.V. aus Wehlheiden) am 23. November 1947 erhält der neue Verein den Namen KSV Hessen Kassel (Kasseler Sport-Verein Hessen Kassel).

(Diese Information ist bisher nicht ausreichend belegt) [1]

Frühe Siege und Niederlagen

Amateurfußballer des KSV Hessen, 1957 - Wann genau? Obere Reihe von links:Karl-Heinz Mainz 1955-1956 u. 1957-1960, Hellner, Schwarz,Gerhard Pilz, Heitmann, Obmann Walter Koch, Günter Heppe 1957-1958, (Mitte) Grimm, Sengler, Corell, (vorn) Franz Pavel 1956-1957, Naewie, unbekannt, unbekannt, unbekannt
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1950 qualifizierte sich der Verein erstmals für die zweithöchste Spielklasse, die damalige 2. Oberliga Süd. Von 1953 bis 1955 und von 1962 bis 1963 gehört der Verein der Oberliga Süd als damals höchste Spielklasse an es gab in dieser Zeit auch einen Nationalspieler Gustav Hensel.

Nach Gründung der Bundesliga 1963 wird der KSV vor dem Rekordmeister FC Bayern München Meister der nun zweitklassigen Oberliga Süd, scheitert in den Aufstiegsspielen zur Bundesliga jedoch an Hannover 96. Von 1974 bis 1980 gehört der KSV der drittklassigen Amateurliga Hessen an. Nach dem Aufstieg in die 2. Bundesliga Süd gelingt 1981 auch die direkte Qualifikation für die nunmehr eingleisige 2. Bundesliga.

Nachdem der KSV unter Trainer Timo Konietzka 1983 nur Vierter wird und damit knapp den Aufstieg in die Bundesliga verpasst, wiederholt sich dieses Schicksal unter Trainer Jörg Berger in den Jahren 1984 und 1985 gleich zweimal. Für den Verein und die Region besonders traumatisch war dabei die Saison 1984/1985: Vor dem letzten Spieltag war Hessen Kassel noch Tabellenführer, mußte jedoch beim Tabellenvierten 1. FC Nürnberg auswärts spielen. Mit der 0:2 Niederlage rutschte der KSV erneut auf den vierten Tabellenplatz ab und verpasste den Bundesligaaufstieg. Nach einem fünften Platz 1986 folgte dann 1987 der erneute Sturz in die Drittklassigkeit.

Nachdem der KSV in der Saison 1989/1990 noch einmal zweitklassig war, folgte im Juli 1993 der Bankrott des KSV Hessen Kassel. Der Nachfolgeverein FC Hessen Kassel darf in der Oberliga Hessen weiterpielen, schafft die Qualifikation für die neue Regionalliga Süd (1994), muß jedoch 1997 Insolvenz beantragen. Am 24. November 1997 wird der Verein im Register gelöscht, drei Monate später wird der heutige Verein gegründet.

Neugründung 1998

Nach der Neugründung (1998) wurde der KSV Hessen Kassel in die Kreisklasse (8. Klasse) eingestuft. Nach viermaligem Aufstieg in Folge spielt der Verein seit 2002 wieder Fussball in der nun viertklassigen Oberliga Hessen. In den Jahren 2003 und 2004 verpasste die Mannschaft den ersten Platz dieser Liga und damit den Aufstieg in die Regionalliga nur knapp. Zum Ende der Saison 2004/2005 kämpfte der Klub gegen den Abstieg aus der Oberliga, sicherte sich aber den Klassenerhalt am drittletzten Spieltag.

Zum Bau eines neuen Vereinsheims 2010

Vom Juli 2010 an bauten die Löwen an einem neuen Funktionsgebäude an der Damaschkestraße 37. Das neue Vereinsheim ist 700 Quadramater groß. Darin sind Duschen für die erste und zweite Mannschaft, die Frauenmannschaften und die Jugendmannschaften. Der Trainigsplatz der ersten Mannschaft grenzt direkt an dem Neubau. Das Vereinsheim war im Frühjahr 2011 bezugsfertig.

siehe dazu ausführliche Informationen im Artikel Auestadion.


Am 15. Juli 2014 im Auestadion Kassel - KSV Hessen Kassel gegen den BVB
Foto: Günther Pöpperl


Fussball in der Regionalliga

Heute ist der KSV Hessen Kassel ein reiner Fußballverein. Die erste Fußballmannschaft spielt derzeit in der Regionalliga Südwest. Spielstätte der unter dem Beinamen „Löwen“ bekannten Mannschaft ist das Auestadion.


Regionalliga Südwest 2014/2015

Kader - KSV Hessen Kassel Fußball Regionalliga Südwest
Foto: Alexander Gautsche


KSV Baunatal KSV Hessen Kassel SC Freiburg II 1.FC Kaiserslautern II SV W.Mannheim SV Eintracht Trier
SVN Zweibrücken Kickers Offenbach SpVgg Neckarelz 1899 Hoffenheim II FC 08 Homburg TuS Koblenz
VfR Wormatia Worms SV 07 Elversberg FC Saarbrücken FK 03 Pirmasens FC Astoria Walldorf FC Nöttingen

Kader der Saison 2014/15

Name Rückennummer Geburtsdatum Nationalität
Trainer
Matthias Mink Trainer 30.07.1967 Deutscher
Tobias Cramer Co-Trainer 10.09.1974 Deutscher
Michael Gibhardt Torwart - Trainer 18.05.1958 Deutscher
Uwe Heller Betreuer .... Deutscher
Torwart
Dario Arndt 12 23.05.1993 Deutscher
Kevin Rauhut 1 30.12.1989 Deutscher
Tobias Schlöffel 23 23.05.1993 Deutscher
Abwehr
Stefan Müller 5 09.11.1988 Deutscher
Henrik Giese 27 25.03.1989 Deutscher
Sergej Schmik 13 27.11.1989Deutscher
Tim-Philipp Brandner 20 12.02.1991Deutscher
Steffen Friedrich 3 10.05.1994Deutscher
Tino Schulze 24 10.09.1992Deutscher
Nico Perrey 19 02.02.1994 Deutscher
Antrej Cheberenchuk - 20.02.1994Deutscher
Oliver Scherer - 31.03.1991Deutscher
Nael Najjer 32 23.06.1996 Deutscher
Mittelfeld
Tobias Becker 6 30.04.1986Deutscher
Enrico Gaede 8 31.01.1982Deutscher
Jonas Marz 21 13.05.1989Deutscher
Marco Dawid 25 27.07.1994Deutscher
Sergej Evljuskin 15 04.01.1988Kirgise
Dennis Lemke 17 08.03.1989Deutscher
Ingmar Merle 11 13.03.1990Deutscher
Yeon-Woong Jung 34 31.08.1992Korea, Republik
Angriff
Sebastian Schmeer 7 19.01.1987Deutscher
Tobias Damm 22 30.10.1983Deutscher
Mike Feigenspan 9 05.08.1995Deutscher
Benjamin Girth 30 31.01.1992Deutscher
Squipon Bektasi - 14.09.1990Kosovo/Deutscher


Video HNA auf YouTube

Trainer

Trainer 1946 - 2008

Uwe Wolf: KSV-Trainer in 2012 und 2013

Uwe Wolf war KSV-Trainer in den Jahren 2012 und 2013 (siehe dazu auch den HNA Bericht vom 9.12.2011). [2]

Zum 9. Januar 2012 übernahm Wolf seinerzeit als Nachfolger von Christian Hock den Posten des Cheftrainers beim KSV.[3] Nach dem 11. Platz im Vorjahr gewann Wolf mit den Löwen in der Saison 2012/13 die Meisterschaft in der Regionalliga Südwest, verpasste aber den Aufstieg in die 3. Liga. [4] Im Juni 2013 konnten sich Trainer und Verein nicht auf eine Vertragsverlängerung verständigen. Am 13. September 2013 wurde Wolf neuer Trainer des SV Wacker Burghausen.

Sein Nachfolger wurde ab Juni 2013 nur für kurze Zeit Jörn Großkopf, der bei den Nordhessen bereits im November 2013 entlassen wurde.

siehe auch:

Matthias Mink: KSV-Trainer seit 2014

Fußballtrainer Matthias Mink, Foto: HNA

Anfang 2014 wechselte Matthias Mink als Cheftrainer zum KSV Hessen Kassel.[6]

Tobias Cramer ist Co-Trainer und aus Baunatal kehrte Michael Gibhardt als Torwart-Trainer zurück. [7]

Matthias Mink startete seine Karriere als Trainer 2006 im Nachwuchsleistungszentrum von Alemannia Aachen, nachdem er bis 1999 als aktiver Fussballer insbesondere bei der SC Fortuna Köln verpflichtet war. In sieben Spielzeiten bestritt er 156 Zweitligaspiele. Seine Fußball-Lehrer-Ausbildung absolvierte er 2010 an der Hennes-Weisweiler-Akademie. 2011 wurde Mink Trainer der U23-Mannschaft von Bayer 04 Leverkusen. [8]

Sportarten in früheren Jahren

Der KSV Hessen Kassel (die Löwen) ist heute ein reiner Fußballverein. Das war nicht immer so. Bis zum Konkurs 1993 bot der Verein den über 4.000 Mitgliedern die Möglichkeit über 20 Sportarten nachzugehen.

siehe auch

Auestadion Oktober 2010
Foto: Günther Pöpperl

Weblinks und Quellen

Quellen

  1. Informationen zu den Vorgängervereinen des KSV auf de.wikipedia.org
  2. Fußball-Regionalligist KSV Hessen Kassel hat einen neuen Trainer verpflichtet.
  3. vom 9.12.2011: Uwe Wolf wird neuer KSV-Trainer
  4. HNA vom 2.6.2013: Kiel schlägt Löwen 2:1 - das Wunder blieb aus
  5. KSV Hessen Kassel - HNA-Bilder © Lothar Koch vom Fototermin vor dem VW-Kunden-Center in Baunatal
  6. Matthias Mink ist neuer Trainer des KSV Hessen Kassel, hr-online.de
  7. HNA-online vom 3.7.2014: Gibhardt und Cramer unterstützen Mink
  8. Aus Leverkusen zum KSV: Matthias Mink ist der Neue bei den Löwen

Weblinks



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