Melgershausen

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Melgershausen
Evangelische Kirche in Melgershausen
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Kassel
Landkreis: Schwalm-Eder-Kreis
Stadt: Felsberg
Einwohner: 476 (31. Dezember 2008) [1]
Postleitzahl: 34587
Vorwahl: 05662
Kfz-Kennzeichen: HR
Stadtverwaltung: Vernouillet-Allee 1
34587 Felsberg
Bürgermeister: Volker Steinmetz (parteilos)
Ortsvorsteher: Markus Steinbach

Melgershausen ist ein Stadtteil der nordhessischen Kleinstadt Felsberg im Schwalm-Eder-Kreis mit rund 480 Einwohnern.

Inhaltsverzeichnis

Gemarkung

Die Gemarkung Melgershausen hat ein Fläche von ca. 960 Hektar.

Melgershausen - Blick vom Heiligenberg im März 2010

Die Feldgemarkung von Melgershausen (271 m) ist umschlossen von Wald, nur in südlicher Richtung offen bis zum Heiligenberg (Burgruine Heiligenberg 393 m). Im Westen liegt der Hoheberg (303 m), am Weg nach Ellenberg über die A 7 (Förstersteg) beginnt der Quiller (Quillerkopf 323 m) und erstreckt sich nördlich bis hin zum Fuldatal nach Körle, Lobenhausen und Wagenfurth. Der Freitagsbach grenzt zur linken Seite den Quiller und zur rechten Seite den so genannten Kessel (Kesselkopf 368 m) mit „Siebensterngebiet“ und „Wolfstein“. Östlich des Kesselkopfes liegt die Grenze zur Gemarkung der Stadt Melsungen. An der Landesstraße nach Melsungen beginnt dann der Interessentenwald, der in den Markwald Beuerholz übergeht, bis zum Heiligenberg.

Bild: Blick vom Heiligenberg. Im Vordergrund rechts die Friedensglocke, die sich im Torbogen am Eingang zur Burg befindet. Ebenfalls vorn sieht man die A 7 (Kassel-Frankfurt) mit der Helderbachbrücke (29 m). Im Hintergrund links ist Körle mit der Mülmisch-Brücke der ICE-Schnellbahntrasse von Hannover nach Würzburg und Frankfurt zu erkennen. Direkt hinter Melgershausen der Kesselkopf mit den 2 Türmen. Links der Fernsprechturm der Telekom (47 m) und rechts der Fernsehverstärker (50 m) für Röhrenfurth und Schwarzenberg. Beide Türme sind auf dem unteren Bild noch besser zu erkennen.

Geschichte

Melgershausen mit der A7 im Vordergrund
Das winterlilche Melgershausen im März 2010

Melgershausen wird erstmals im Jahr 1151 als "Medelhereshusen" urkundlich erwähnt. Im Jahr 1360 ist Melgershausen als zum Amt Felsberg gehörig erwähnt. 1362 wird erwähnt das Melgershausen zum Gericht in Gensungen gehört.

Seit 1585 ist die Kirche von Melgershausen ein Filial der Kirche von Gensungen. Im gleichen Jahr gibt es in Melgershausen 30 Haushaltungen.

Im Dreißigjährigen Krieg wurde Melgershausen mit der Kirche im Jahr 1640 zerstört.

Die heutige Kirche wurde in den Jahren 1727 bis 1729 errichtet.

Im Jahr 1747 gibt es in Melgershausen 36 Haushaltungen.

Die Gemeinden Gensungen, Hesserode und Heßlar schlossen sich am 1. Februar 1971 zur Gemeinde Gensungen zusammen. Die Gemeinde Melgershausen schloss sich der neuen "Großgemeinde Gensungen" am 1. April 1972 an. Am 1. Januar 1974 ging die "Großgemeinde Gensungen" in der Stadt Felsberg auf. Seither ist Melgershausen ein Stadtteil der Stadt Felsberg.


Dorfchronik von Melgershausen

  • 1151 Auf das Jahr 1057 datiert die erste urkundliche Erwähnung von Melgershausen, damals noch als Medelhereshusen bezeichnet. Aufzeichnungen und nachweisebare urkundliche Erwähnung stammen aus 1151 bzw. 1295. Hier spricht man von Medelhereusen und Melgershusen. Eine Urkunde über die Ersterwähnung (Medelhereshuson) aus dem Jahr 786 stellte sich als eine Fälschung aus der damaligen Zeit heraus. Echt ist dagegen die Urkunde aus dem Jahr 1151, in welcher der Ort erstmals als Medelhereusen erwähnt wird.
  • 1360 Bereits 1360 gehört das Dorf zum Amt Felsberg und 1362 wird es dem Gericht Gensungen zugerechnet.
Die evangelische Kirche von Melgershausen
  • 1585 Seit 1585 ist die Kirche von Melgershausen ein Filial der Kirche von Gensungens. Im gleichen Jahr gibt es in Melgershausen 30 Haushaltungen.
  • 1640 Um 1640 – der Dreißigjährige Krieg tobt im 22. Jahr – zerstören Kaiserliche Einheiten den Ort mitsamt der alten Kirche. Nach einem Großbrand bleiben von ursprünglich 38 Gebäuden nur 4 Häuser und 3 Scheunen übrig. Der Wiederaufbau des heutigen Gotteshauses wird wegen der Verarmung der Bevölkerung erst 1727 begonnen und 1729 beendet.
  • 1690 In Aufzeichnungen aus 1690 findet erstmals eine Melgershäuser Schule Erwähnung.
  • 1729 Der Wiederaufbau des heutigen Gotteshauses wird wegen der Verarmung der Bevölkerung erst 1727 begonnen und 1729 beendet.
  • 1746 Im Jahr 1746 werden Teile des Markwaldes Beuerholz (siehe Hinweis) in den Interessentenwald umgewandelt.
  • 1360 Hinweis: Im Jahr 1360 erwirbt Landgraf Heinrich II. zusammen mit Elisabeth von Henneberg-Schleusingen für 4.300 Goldgulden Schmalkalden und Herrenbreitungen. Mit Elisabeth schließt er einen gegenseitigen Erbvertrag ab. Im gleichen Jahr schenken Heinrich und sein Sohn Otto der Schütz der Stadt Felsberg und den Leuten zu Gensungen, Sontheim, Beuen, Heßlar und Melgershausen den Markwald Beuerholz. Es handelt sich um eine bedeutende Schenkung, da der Wald eine Größe von ca. 645 Hektar hat. Gleichzeitig erhält die Stadt Felsberg für den Bereich des gleichnamigen Amtes das Monopol des Wein-, Fruchtwein- und Branntweinausschankes. Dies bedeutet für die Stadt eine erhebliche Verbesserung ihrer finanziellen Lage. Darüber hinaus schenkt Landgraf Heinrich II. der Stadt die Stiftung des Valentinshospitals, welches neben der Jakobskapelle am Obertor errichtet wird.
  • 1747 Im Jahr 1747 gibt es in Melgershausen 36 Haushaltungen.
  • 1749 errichtet man an der jetzigen Heldesbachstraße ein Backhaus.
  • 1820 In der Zeit um 1820 ist Melgershausen ein Stützpunkt von Räubern und anderem Gesindel (lt. Überlieferung im Hessenlandkalender).
  • 1830 wird in der Kirche eine Orgel aufgestellt. Während der Kriege werden deren Pfeifen gegen solche aus Holz ausgetauscht.
  • 1875 feiert man an der Schule ein Richtfest. Es ist nicht bekannt, ob der Neubau oder nur ein Um- oder Anbau der Anlass war. 1958 geht das Gebäude in den Besitz der Familie Schake über. Heute 2010 gehört es bzw. wird von der Familie Stümer/Gebert bewohnt.
  • 1881 Bauer Schmidt, Lehrer Markert und andere Personen gründen 1881 in Melgershausen eine Raiffeisenkasse. Um die Jahrhundertwende wird der heutige Straßenverlauf nach Melsungen festgelegt.
  • 1905 Der Turnverein „Gut Heil“ wird gegründet. Ihm folgte 1921 ein weiterer Sportverein mit dem Namen „Arbeiter-Turnverein“.
  • 1913 Der Anschluss Melgershausens an das Stromnetz beginnt 1913, wird aber erst nach dem 1. Weltkrieg endgültig fertiggestellt.


Melgershäuser in den 30er Jahren vor einer so genannten Lokomobile
Kirmes in den 20ger Jahren
Kirmesburschen aus dem Jahr 1927 auf der Treppe vom Gasthaus zum Stern (Giesler)

Bild-Kirmes in den 20iger Jahren:Auf dem Trecker sitzen Landwirt Konrad Vogt mit Ehefrau Emma Vogt und Tochter Irmel. Vorn von links: Johnnes Kothe, Karoline Lumm (geb. Ritter), Schmied August Steinbach, Martha Falk, Wilhelm Landgrebe, Martha Heinemann (geb. Ritter), Heinrich Wenderoth. Auf dem Wagen sitzen Elise Wenderoth (geb. Ritter) mit älterer Frau und Kinder.

  • 1922 wird in der heutigen Helderbachstraße ein Kriegsdenkmal zur Erinnerung an die Gefallenen und Vermissten des Ersten Weltkriegs errichtet, das bis 1965 dort verbleibt.
  • Mitte der 20-iger Jahre gibt es im Dorf noch zwei Schafherden und auch zwei Schäfer, die die Herden in der Gemarkung weiden lassen. Die Tiere überwintern in Scheunen und festen Unterständen.
  • 1928 Bis ins Jahr 1928 verfügen die beiden Kirchengemeinden Heßlar und Melgershausen nur über einen Chorrock für den Pfarrer. Zum Pfarrgottesdienst muss er von von Konfirmanden in der jeweils anderen Gemeinde geholt werden.
  • 1929 Melgershausen erhält 1929 die erste Wasserleitung. Auch ein Gesangverein, der aber nur bis 1934 besteht, wird in diesem Jahr gegründet.
  • 1933 Der 23.12.1933 ist das Gründungsdatum der Freiwilligen Feuerwehr Melgershausen.
  • 1935 und 1936 wird der durch die Gemarkung Melgershausen führende Abschnitt der Autobahn gebaut.
  • 1936 Der Olympische Sternlauf 1936 führt auf dem Weg von Gensungen nach Melsungen auch durch Melgershausen.
  • 1945 Am 31. März 1945 erreichen amerikanische Truppen Melgershausen. Das Dorf wird durch Heraushängen von weißen Fahnen (Betttüchern) kampflos übergeben und damit wahrscheinlich vor der Zerstörung bewahrt. Die Soldaten quartieren sich bis zur Übergabe von Melsungen in Melgershausen ein, Die Bewohner müssen das Dorf verlassen und werden teilweise ins Unterdorf und danach überwiegend nach Heßlar ausquartiert.
  • 1946 Die Gründung des SV 1945 Melgershausen soll nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges auch für einen symbolischen Neuanfang stehen. Am 28. Juni 1946 erteilt der Landrat des Kreises Melsungen mit Zustimmung der örtlichen Militärregierung nachträglich die vorläufige, wenig später die endgültige Zulassung.
  • 1953 beginnt man mit der Verlegung der Kanalisation.
  • 1954 Am 17. Und 18. Juli 1954 wird der neue Sportplatz eingeweiht. Vorher nutzten die Sportler den Sportplatz auf dem heutigen Gelände „An den Brunnenkammern“. Davor teilte man sich mit Heßlar und Brunslar den Platz „An den vier Linden“, an der Straße nach Gensungen unterhalb der Helderbachbrücke, dort wo der Weg zum sogenannten Balhäuser Graben bzw. Sommerweg nach Neuenbrunslar hinführt.
  • 1957 beginnt der Bau der neuen Schule, die 1958 fertiggestellt und mit einer Feierstunde übergeben wird. Bis 1972 behält sie ihre Funktion, wird dann aber zum Kindergarten umgewidmet und bis 1979 als solcher genutzt. Danach bauen die Melgershäuser Bürger in Eigenleistung das Gebäude zum Dorfgemeinschaftshaus um. Später wird die Garage zum Feuerwehrgerätehaus umgebaut. Ein Teil des DGH-Gebäudes dient der Freiwilligen Feuerwehr außerdem als Schulungs- und Versammlungsraum.


Ehrenmal auf dem Friedhof
Grillhütte in der Lehmkaute
  • 1965 wird das Ehrenmal zur Erinnerung an die Gefallenen und Vermissten beider Weltkriege auf dem Friedhof eingeweiht.
  • 1979 gründen die Vorsitzenden der Melgershäuser Vereine die Vereinsgemeinschaft (VGM) u. a. mit dem Ziel, in der Lehmkaute eine Grillhütte zu errichten. Zu deren Finanzierung richten die Mitglieder aller Vereine über mehrere Jahre die Kirmes in Melgershausen aus. Mit den Erlösen dieser Veranstaltungen wurde dann die Grillhütte in Eigenleistung errichtet und im Jahr 1981 eingeweiht.


DGH mit überdachtem Eingang
DGH mit Feuerwehr-Gerätehaus
  • 1984 In den Jahren 1983 und 1984 bauen die Melgershäuser überwiegend in Eigenleistung das zuletzt als Kindergarten genutzte ehemalige Schulgebäude zu einem Dorfgemeinschaftshaus um.


Friedhofskapelle Melgershausen
Wohnhaus Mark jetzt im Hessenpark
  • 1993 In 1993 wird die umgebaute Friedhofskapelle eingeweiht. Dabei wurde die alte Friedhofskapelle in den Erweiterungsbau integriert.
  • 1986 Das Wohnhaus Mark wird auf Anordnung der Landeskonservatorin im Jahr 1986 abgetragen und maßstabsgerecht im Hessenpark wieder aufgebaut (siehe Foto). Künftige Generationen können es dort mit anderen alten hessischen Gebäuden weiter besichtigen. Das Haus war Sitz der Försterei, ehe es im Dreißigjährigen Krieg um 1640 mit vielen anderen Gebäuden abbrannte und 1679 wieder erbaut und weiter als Försterei genutzt wurde. Ab 1773 bis 1986 wurde das Gebäude als Wohnhaus von den Familien Schäfer (bis 1842) und Mark (ab 1842) genutzt.
  • 1990 Der Sportplatz verändert sein Gesicht durch die Fertigstellung der Tennisanlage. Am 8. Juni 1990 feiern die Tennisfans die Eröffnung.


850-Jahr Feier: Überreichung der Freiherr-vom-Stein-Urkunde
850-Jahr Feier: Besen binden
850-Jahr Feier: Teppich knüpfen
  • 2001 Melgershausen feiert sein 850-jähriges Bestehen. Geplant war schon mal das Jahr 1986. Allerdings stellte sich die Urkunde über die Ersterwähnung aus dem Jahr 786 als eine Fälschung aus der damaligen Zeit heraus. Echt ist dagegen die Urkunde aus dem Jahr 1151, in welcher der Ort erstmals als Medelhereusen erwähnt wird.

Bilder 850-Jahr Feier:

  • Die damalige Regierungspräsidentin Oda Scheibelhuber überreichte dem Dorf Melgershausen die Freiherr-vom-Stein-Urkunde. Der damalige Bürgermeister Klaus Stiegel (links) und damalige Ortsvorsteher Volker Stieglitz (rechts) nahmen sie in Empfang.
  • Herbert Hofmann zeigt mit geübten Griff das Besenbinden aus früheren Jahren.
  • Klaus Winter aus Heßlar zeigt, wie Stück für Stück ein Teppich entsteht.
  • 2010 In den Jahren 2008 bis 2010 werden im Rahmen des Dorferneuerungsprogramms des Landes Hessen die Straßen erneuert und Melgershausen erhält neue Bürgersteige.


Greben (Dorfvorsteher bis 1834) und Bürgermeister (bis 1972)

  • 1645 Schmidt, Johannes
  • 1691 Schmidt, Cyll
  • 1705 Schmidt, Johannes
  • 1736 Schmidt, Johann-Michael
  • 1753 Schmidt, Cyriakus
  • 1786 Schmidt, Johannes
  • 1822 Schmidt, Johann-Henrich
  • 1845 Kothe, Johannes
  • 1854 Neumann, Heinrich
  • 1859 Schmidt, Heinrich
  • 1869 Mark, Johannes
  • 1910 Dünzebach, Friedrich
  • 1919 Gießler, Heinrich
  • 1925 Mark, Karl
  • 1930 Dünzebach, Heinrich
  • 1945 Griesel, Johannes
  • 1948 Dippel, Johannes
  • 1956 Stiegel, Christian
  • 1972 Melgershausen wird Ortsteil von Gensungen
  • 1974 Melgershausen wird Stadtteil von Felsberg

Ortsvorsteher ab 01.04.1972 von Melgershausen

Heinrich Arold (* 24.7.1930) Ortsvorsteher von 1972 bis 1997

Mit Wirkung vom 1. April 1972 schließt sich Melgershausen freiwillig der Großgemeinde Gensungen an und wird neben Gensungen, Beuern, Hesserode und Heßlar Ortsteil dieser Großgemeinde. Letzter Bürgermeister der selbständigen Gemeinde Melgershausen war Christian Stiegel. Mit der 1974 in Kraft tretenden Hessischen Vewaltungsreform wird Melgershausen am 1. Januar 1974 Stadtteil von Felsberg, wozu neben den Ortsteilen der bisherigen Großgemeinde Gensungen nun auch Altenburg, Altenbrunslar und Neuenbrunslar, Böddiger, Gensungen, Helmshausen, Hilgershausen, Lohre, Niedervorschütz und Wolfershausen gehören.

Heinrich Arold wird der erste Ortsvorsteher von Melgershausen und hatte dies Amt von 1972 bis 1997 inne. In seine Amtszeit fallen u. a. die Umgestaltung der ehemaligen Schule (später Kindergarten) zum DGH (1984), der Bau der Schutz- und Grillhütte (1979) sowie die Umgestaltung und Erweiterung der bestehenden Friedhofshalle (1983). Im wesentlichen ist es seiner Initiative und seinem Durchsetzungswillen -mit Unterstützung des gesamten Ortsbeirates- zu verdanken, dass man in 1979 mit der Erschließung neuen Baugeländes "An den Brunnenkammern", "Am Grünen Baum", "Zur Lindenwiese" und später "Unterer Steinacker" beginnen konnte. Innerhalb kurzer Zeit waren die ersten Häuser bezugsfertig. Heute (2010) stehen in diesem Bereich insgesamt 39 neue Häuser, nur wenige Grundstücke stehen noch zum Bauen zur Verfügung.

  • 1972 - 1997 Heinrich Arold
  • 1997 - 2006 Volker Stieglitz
  • 2006 - jetzt Markus Steinbach (jetzt = 2010)


Die für Melgershausen zuständigen Pfarrer bzw. Pastoren von Gensungen

  • 1527 Clangwert (um 1527 als Pfarrer ernannt)
  • 1542 – 1556 Conradus (Pastor, alter verlebter Mann, der sich in Heßlar und Melgershausen durch den Felsberger Schulmeister vertreten lässt)
  • 1556 – 1594 Winter (Hybernius)
  • 1594 – 1606 Vogtmann, Simon
  • 1605 – 1617 Junius (Jungk), Johannes
  • 1622 – 1635 Geisel (ius), Conrad
  • 1624 – 1632 Germershausen, Valentin
  • 1636 – 1661 Seuring, Christian
  • 1661 – 1685 Reuter, Heinrich
  • 1685 – 1725 Reuter, Johannes
  • 1725 – 1737 Bickel, Johannes-Justus
  • 1738 - 1745 Kessler, Hermann-Gotthard
  • 1745 – 1782 Hüpeden, Johannes-Georg
  • 1782 – 1823 Sandrock, Kaspar-Friedrich
  • 1823 – 1831 Sandrock, Ernst-Ludwig
  • 1831 – 1842 Schmidt, Gottlieb
  • 1842 – 1865 Scheuch, Karl-Hermann
  • 1854 – 1861 Theis, Friedrich
  • 1861 – 1865 Anding, Heinrich-Ludwig
  • 1865 – 1876 Landheld, Georg-Gottfried
  • 1876 – 1887 Iffland, Julius
  • 1897 – 1898 Faulhaber, Heinrich
  • 1899 – 1911 Heussner, Rudolf-Karl
  • 1912 – 1931 Hebel, Georg-Ludwig
  • 1931 – 1961 Rudolff, Ernst
  • 1962 – 1973 Krommes, Friedrich-Justus
  • 1973 – 1979 Weber, Manfred
  • 1973 – 1975 Prädikant Otto, Dieter
  • 1973 – 1984 Prädikant Geßner, Hermann
  • 1980 – 1982 Umbach, Irene (vormals Schmidt)
  • 1983 – 1995 Möller, Peter
  • 1984 – 1990 Zwenger, Reiner
  • 1991 – jetzt Petig, Susanne (jetzt = 2010)

Lehrer von Melgershausen

  • 1633 Oesterling, Daniel
  • 1661 Kegel, Jakob
  • 1666 Peter, Johann-Hermann
  • 1683 Räuber, Jörge
  • 1685 Schaub, Konrad
  • 1710 Koch, Johannes
  • 1734 Herwig, Joes
  • 1761 Bohne, Johannes-Heinrich
  • 1763 Schweinsberg, Heinrich
  • 1785 Schweinsberg, Heinrich (87 Jahre gest. 1827)
  • 1827 Neumann, Konrad
  • 1861 Jungermann, Heinrich
  • 1869 Markert, Johannes-Karl
  • 1887 Ditmar, Friedrich
  • 1898 Hopf, Wilhelm
  • 1899 Bettenhausen, Konrad
  • 1928 – 1942 Beyer, Paul
  • 1942 – 1944 Baumann, Scherz, Thauer, Christ, Götz (kriegsbedingte Vertretungen)
  • 1944 Müller
  • 1945 Bär
  • 1946 – 1948 Gunia, Alfred und Markolf, Heinz
  • 1947 – 1955 Fesenmaier, Maria
  • 1948 – 1954 Andreas, Heinrich
  • 1954 Engel
  • 1954 - 1956 Nickel, Horst
  • 1958 Umzug in die neue Schule (später als Kindergarten, danach als DGH genutzt)
  • 1955 – 1969 Lindow, Nora
  • 1969 Ende der Volksschule in Melgershausen und Einschulung der Kinder in die Mittelpunktschule nach Gensungen

Förster zu Melgershausen

Die Revierförsterei von Melgershausen unterstand im Verlauf der letzten vier Jahrhunderte abwechseln den Forstinspektionen Söhre und Habichtswald sowie den Forstämtern Spangenberg und Melsungen. Umbenennung der Revierförsterei Melgershausen und Vergrößerung der Fläche durch Neustrukturierung der Forstämter zum 1. Januar 2005 in Revierförsterei Altenbrunslar. Das Forsthaus Melgershausen wurde im Dezember 2002 verkauft. Sitz der Revierförsterei ist ab 1. Dezember 2005 das Forsthaus in 34302 Guxhagen-Wollrode, Kohlenstraße 35. Die Namen der folgenden Oberförster und Förster mit Zuständigkeit für Melgershausen, die zumeist auch ihren Wohnsitz im Ort hatten, sind urkundlich erwähnt.

  • 1569 Erwähnung eines Försters von Melgershausen ohne Namensnennung
  • 1584 Prüsssing (Prissing oder Prüssingk), Förster zu Melgershausen
  • 1600 Wendel, Hans (Quillerförster von Melgershausen und Cartause)
  • 1604 Große, Helwig, Förster zu Melgershausen
  • 1639 Große (Groiße), Curt wird hier hier erwähnt
  • 1641 + 1643 Wicke, Heinrich (wird auch als Quillerförster von Melgershausen genannt)
  • 1653 + 1667 Wissel (Wißel), Johannes wird auch Quillerförster genannt)
  • 1677 – 1692 Wissel Hartmann (findet als Förster zu Melgershausen mehrfache Erwähnung)
  • 1698 + 1725 Gundelach, Heinrich (als hochfürstlicher Förster von Melgershausen benannt)
  • 1725 + 1759 Grebe, Johann-Ludwig (als hochfürstlicher Förster erwähnt, Jahr 1725 ist ca.)
  • 1755 – 1794 Die, Johann-Heinrich (der reitende Oberförster von Melgershausen)
  • 1794 – 1843 Grau, Heinrich-Wilhelm, Oberförster von Melgershausen (bekannt durch den Wolfstein im Kessel – hier wurde der letzte Wolf geschossen -)
  • 1818 Giese, Heinrich (der gehende Förster von Melgershausen)
  • 1845 – 1860 Ide, Christian-Ludwig
  • 1862 – 1887 Faber, Wilhelm-Karl (mindestens bis 1887)
  • 1890 – 1896 Lorge (mindestens bis 1896)
  • 1907 vom Hof
  • 1911 Hawlitschky
  • 1911 – 1914 Brüning (bis ca. 1914 Förster)
  • 1914 – 1925 Scherfke (ab ca. 1914 Förster)
  • 1925 – 1942 Lietz, Arthur
  • 1942 – 1944 kriegsbedingte Vertretungen zumeist aus Altenbrunslar
  • 1944 – 1946 Korsch, Josef
  • 1946 – 1947 Damaschke, Willi
  • 1947 Neumann, Otto
  • 1947 – 1948 Wagner
  • 1948 – 1966 Gleim, Karl
  • 1966 – 1977 Scherf, Fritz
  • 01.05.1977 – 31.03.2002 Lehmann, Klaus (Forstamtmann)
  • 01.04.2002 – 31.12.2004 Umbach, Jürgen (Forstoberinspektor)
  • 01.01.2005 Ab 01.01.2005 Revierförsterei Altenbrunslar
  • 01.01.2005 – 30.11.2005 Katzmann, Peter (kommisarisch, Forstoberinspektor)
  • 01.12.2005 – jetzt Grebe, Jens (Forstamtmann), jetzt = 2010

--Kurtlumm 20:55, 3. Mär. 2010 (UTC)

siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise



Stadtteile der Stadt Felsberg

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