Nentershausen
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| Nentershausen
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| Bundesland: | Hessen |
| Regierungsbezirk: | Kassel |
| Landkreis: | Hersfeld-Rotenburg |
| Einwohner: | 2.956 (31. Dezember 2011) |
| Bürgermeister: | Ralf Hilmes (SPD) |
| Website: | www.nentershausen.de |
Nentershausen ist eine Gemeinde im Nordosten von Hessen mit etwa 3.100 Einwohnern.
Der Ort ist geprägt von der Tannenburg, dem Gutshof, einem Bergbaumuseum und alten Fachwerkhäusern.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie
Lage
Die Gemeinde liegt im Landkreis Hersfeld-Rotenburg im osthessischen Bergland im Zentrum des Richelsdorfer Gebirges.
Ortsteile
Ortsteile sind - neben Nentershausen - Bauhaus, Dens, Mönchhosbach, Süß und Weißenhasel.
Geschichte
Die Vorfahren der Familie von Baumbach bewohnten ursprünglich die Tannenburg (aus dem 13. Jahrhundert), östlich von Bebra, später im Dorf Nentershausen einen weitläufigen Gutshof. Nach der Sanierung von Gut Baumbach entstanden hier inzwischen Ferienwohnungen.
Kirchen und Religionsgemeinschaften
- Die evangelische Dorfkirche, mit barock ausgemaltem Gewölbe und mittelalterlichem Turm, wurde in den Jahren 1696 bis 1706 im barocken Baustil umgebaut.
- Katholische Kirchengemeinde Hl. Kreuz Nentershausen
- Ehemals stand eine Synagoge am Ort: der um 1810 errichtete Fachwerkbau wurde im Jahre 1938 verwüstet und im Jahre 1987 abgetragen; im Hessenpark bei Neu-Anspach wurde das Bauwerk wieder errichtet.
Museum
- Heimat- und Bergbaumuseum Nentershausen im ehemaligen Amtsgericht
Politik
Bürgermeister
Am 12. August 2012 wurde Ralf Hilmes (SPD) wird als Bürgermeister von Nentershausen wiedergewählt. Er erhält 77,4 Prozent der Stimmen.[1]
Wahlkreise
Bundestag
Michael Roth (SPD) ist Mitglied des Deutschen Bundestages für den Wahlkreis 170
Im Wahlkreis 170 leben rund 232.000 Menschen in den Städte und Gemeinden des Werra-Meißner-Kreis und im Landkreis Hersfeld-Rotenburg.
Weitere Informationen HIER und auf der Internetseite des Abgeordneten: Michael Rothe (MdB)
Sehenswürdigkeiten
- Burg Tannenberg aus dem 13. Jahrhundert (auch Tannenburg). Ludwig I. von Baumbach erhielt die Burg 1348 als Lehen der Abtei Hersfeld. Nachdem die Tannenburg zwischenzeitlich an den Landgrafen von Hessen gefallen war, kaufte die Familie von Baumbach sie 1903 wieder zurück. Die Burg wurde 1340 als Spornburg mit Halsgraben errichtet. Erhalten geblieben ist der gotische Kapellenerker und der große wehrhafte Wohnturm.
- Neben der evangelischen Dorfkirche verfügt Nentershausen über ein sehenswertes Fachwerkrathaus und eine etwa 600 Jahre alte Dorf- und Gerichtslinde.
- Das Heimat- und Bergbaumuseum Nentershausen (im ehemaligen Amtsgericht von 1841) informiert über die Geschichte des Bergbaus im Richelsdorfer Gebirge vom 15. bis zum 20. Jahrhundert und der Förderung von Kupfer, Kobalt und Schwerspat.
siehe auch
Weblinks
- Nentershausen
- Heimat- und Bergbaumuseum Nentershausen auf www.museen-in-hessen.de
- Landkreis Hersfeld-Rotenburg